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Verarbeitung personenbezogener Daten durch die für das Online-Bewerbungsverfahren verantwortliche Stelle

Allgemeine Bestimmungen über Datenverarbeitung im Auftrag
 1 Geltungsbereich
 1.1 Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für alle Vertragsbeziehungen, vertragsähnlichen Beziehungen und vorvertraglichen Verhandlungen der LACON GmbH, Moltkestraße 4, 77654 Offenburg (im Folgenden insgesamt: „Auftragnehmer“) mit ihren Kunden (im Folgenden: „Kunde“ oder „Auftraggeber“), wenn und soweit der Auftragnehmer personenbezogene gemäß Art. 28 Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.04.2016 (DSGVO) im Auftrag verarbeitet.
 1.2 Die Vorschriften der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.04.2016 (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), insbesondere jeweils der Vorschriften über die Datenverarbeitung im Auftrag, finden Anwendung.
 1.3 Der Vertragsgegenstand im Einzelnen richtet sich nach dem zugrundeliegenden Auftragsverhältnis.
 2 Datenverarbeitung im Auftrag
 2.1 Der Auftragnehmer gewährleistet den Schutz der Rechte der betroffenen Person durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, so dass die Datenverarbeitung im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen der DSGVO und des BDSG erfolgt.
 2.2 Die nachfolgenden Bestimmungen regeln die datenschutzrechtlichen Maßnahmen sowie die Rechte und Pflichten des Auftraggebers und des Auftragnehmers zur Erfüllung der vorstehend genannten Regelungen.
2.3 Der Auftragnehmer verarbeitet die vom Auftraggeber überlassenen Daten ausschließlich für den Auftraggeber und nur im Rahmen des zugrundeliegenden Auftrags sowie gemäß den Weisungen des Auftraggebers, soweit sich nicht aus zwingenden gesetzlichen Vorgaben oder Anordnungen der zuständigen Aufsichtsbehörde etwas anderes ergibt. In einem solchen Fall teilt der Auftragnehmer dem Auftraggeber diese rechtlichen Anforderungen vor der Verarbeitung mit, sofern das betreffende Recht eine solche Mitteilung nicht wegen eines wichtigen öffentlichen Interesses verbietet.
 3 Datenarten
 3.1 Die Datenverarbeitung können folgende Personenkreise betreffen:  Mitarbeiter  Kunden  Auftragnehmer
 3.2 Gegenstand der Verarbeitung können folgende Datenarten sein:  Personenstammdaten  Kommunikationsdaten (z. B. Email, Telefon)  Vertragsstammdaten (z. B. Vertragsbeziehung)  Kommunikationsdaten  Kundenhistorie  Planungs- und Steuerungsdaten
 4 Technische und organisatorische Maßnahmen
 4.1 Der Auftragnehmer sichert ein dem Risiko für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen adäquates Schutzniveau der personenbezogenen Daten zu. Zu diesem Zweck verpflichtet sich der Auftragnehmer, seine innerbetriebliche Organisation und die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen unter Berücksichtigung des jeweiligen Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs sowie der Umstände und Zwecke der Verarbeitung und der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen so zu gestalten und laufend zu aktualisieren, dass diese den besonderen Anforderungen des Datenschutzes nach der DSGVO entsprechen und den Schutz der Rechte der betroffenen Personen gewährleisten.
 4.2 Die technischen und organisatorischen Maßnahmen umfassen insbesondere  die dauerhafte Sicherstellung der Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Systeme und Dienste im Zusammenhang mit der Verarbeitung der Daten,  die rasche Wiederherstellung der Verfügbarkeit personenbezogener Daten und den Zugang zu ihnen im Fall eines physischen oder technischen Zwischenfalls und  die Einführung und das Vorhalten von Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Wirksamkeit der technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Verarbeitung.
 4.3 Die technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen dem technischen Fortschritt und der Weiterentwicklung. Insoweit ist es dem Auftragnehmer gestattet, alternative adäquate Maßnahmen umzusetzen. Dabei darf das Sicherheitsniveau der festgelegten Maßnahmen nicht unterschritten werden. Wesentliche Änderungen sind zu dokumentieren.
 4.4 Der Auftragnehmer kann die Eignung der nach Art. 32 DSGVO zu treffenden technisch-organisatorischen Maßnahmen durch die Einhaltung genehmigter Verhaltensregeln nach Art. 40 DSGVO oder ein Datenschutzsiegel oder Prüfzeichen nach Art. 42 DSGVO nachweisen, das für die vertragsgegenständlichen Verarbeitungsverfahren und Orte erteilt und für die unter diese Vereinbarung fallenden Verarbeitungsverfahren relevant ist. Der Auftragnehmer hat Veränderungen am Zertifikat oder dessen Ablauf dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Kontrollund Auditrechte des Auftraggebers bleiben unberührt.
 4.5 Die in der Anlage 1 aufgeführten technisch-organisatorischen Maßnahmen werden verbindlich festgelegt.
5 Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten Die zu verarbeitenden Daten dürfen nur nach Anweisung bzw. nach vorheriger Zustimmung des Auftraggebers berichtigt, gelöscht oder gesperrt werden. Soweit sich ein Betroffener wegen einer Berichtigung, Löschung oder Sperrung von Daten unmittelbar an den Auftragnehmer wenden sollte, wird der Auftragnehmer dieses Ersuchen unverzüglich an den Auftraggeber weiterleiten.
 6 Pflichten des Auftragnehmers
 6.1 Verarbeitungspflichten Der Auftragnehmer führt den Auftrag ausschließlich im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen und nach Weisungen des Auftraggebers durch. Der Auftragnehmer verwendet die Daten für keine anderen Zwecke und ist insbesondere nicht berechtigt, sie an Dritte weiterzugeben. Auszüge, Kopien oder Duplikate von Daten oder Datenträgern dürfen ohne Wissen des Auftraggebers nur hergestellt und verwendet werden, soweit dies für die Ausführung des Auftrages oder zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Datenverarbeitung erforderlich ist oder eine gesetzliche oder sonstige Aufbewahrungspflicht besteht. Eventuell hergestellte Auszüge, Kopien oder Duplikate sind nach Abschluss der Verarbeitung oder Nutzung vom Auftragnehmer unverzüglich sicher zu löschen bzw. datenschutzgerecht zu vernichten oder dem Auftraggeber auszuhändigen. Für die Sicherheit erhebliche Entscheidungen zur Organisation der Datenverarbeitung und zu den angewandten Verfahren sind mit dem Auftraggeber abzustimmen. Auskünfte an Dritte oder den Betroffenen darf der Auftragnehmer nicht oder nur nach Weisung des Auftraggebers erteilen. Auskünfte an Mitarbeiter des Auftraggebers darf der Auftragnehmer nur gegenüber den autorisierten Personen erteilen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nur solche Software, Daten oder Datenträger einzusetzen, die zuverlässig auf Freiheit von schädlicher Software geprüft sind, um ein Einschleusen von Viren etc. zu vermeiden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei Wartungs- und Servicetätigkeiten den Datenzugriff auf das unverzichtbare Mindestmaß zu beschränken und personenbezogene Daten ausschließlich für Zwecke der Leistungserbringung zur Kenntnis zu nehmen und keinesfalls anderweitig zu verarbeiten oder zu nutzen. Ein Zugriff auf personenbezogene Daten oder eine Kenntnisnahme von personenbezogenen Daten über das zur Erfüllung des Auftrages hinausgehende Maß ist streng untersagt. Beim Zugriff auf personenbezogene Daten dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Versehentlich vorgenommene Veränderungen sind dem Auftraggeber bekannt zu geben. Auf Verlangen des Auftraggebers sind solche Veränderungen nach Abschluss der Arbeiten rückgängig zu machen. Nach Erfüllung des Auftrages sind ggf. vom Auftragnehmer auf seinem System gespeicherte Daten aller Art des Auftraggebers sicher zu löschen.
 6.2 Duldungspflichten bei Kontrollen Der Auftragnehmer verpflichtet sich, in Prüfungen durch den Auftraggeber die Einhaltung der getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen nachzuweisen, Auskünfte zu erteilen und die entsprechenden Unterlagen vorzulegen bzw. Einsicht in die erforderlichen Unterlagen und Systeme zu gewähren und nach vorheriger Abstimmung entsprechende Prüfungen des Auftraggebers vor Ort zu dulden und zu unterstützen. Er verpflichtet sich, bei datenschutz- und datensicherheitsrelevanten Vorfällen alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen und die Aufklärung derartiger Vorfälle nach Möglichkeit zu unterstützen. Der Nachweis angemessener technischer und organisatorischer Maßnahmen kann auch durch Vorlage von Testaten oder Zertifikaten oder durch eine Zertifizierung bzw. ein Datenschutzaudit einer unabhängigen Einrichtung bzw. eines autorisierten Sachverständigen geführt werden. Unabhängig von diesen Nachweisen ist der Auftragnehmer verpflichtet, Kontrollen durch den Auftraggeber nach dieser Vereinbarung zu dulden.
 6.3 Informationspflichten Der Auftragnehmer ist verpflichtet, wesentliche Änderungen in den technischen und organisatorischen Verhältnissen, die die Sicherheit und Ordnungsmäßigkeit der Durchführung der Auftragsleistungen herabsetzen, unaufgefordert dem Auftraggeber zu melden. Der Auftragnehmer unterrichtet den Auftraggeber über Kontrollen der Aufsichtsbehörde für den Datenschutz, insbesondere gem. Art. 58 DSGVO, und über eventuelle Maßnahmen und Auflagen zum Schutz der personenbezogenen Daten. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber auf Anforderung die zur Wahrung seiner Verpflichtung zur Auftragskontrolle erforderlichen Auskünfte zu geben und die entsprechenden Nachweise verfügbar zu machen. Er informiert den Auftraggeber unverzüglich über das Erlöschen oder den Widerruf von Zertifikaten oder von Maßnahmen gem. Art. 41 Abs. 4 DSGVO. Der Auftragnehmer teilt dem Auftraggeber Name und Kontaktdaten und Änderungen in der Person des betrieblichen Datenschutzbeauftragten oder, wenn keine Bestellpflicht besteht, den Namen und die Kontaktdaten der sonstigen zuständigen Stelle mit.
 6.4 Mitwirkungs- und Unterstützungspflichten Der Auftragnehmer verpflichtet sich, im Rahmen des Art. 28 Abs. 3 lit. e und f DSGVO, die für das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten sowie für die Risikoermittlung und eventuelle Datenschutzfolgenabschätzung erforderlichen Informationen unverzüglich zur Verfügung zu stellen und, soweit es seinen Verantwortungsbereich betrifft, im erforderlichen Umfang bei der Ermittlung der Risiken und einer eventuellen Datenschutzfolgenabschätzung mitzuwirken sowie den Auftraggeber bei der Erfüllung der Rechte der Betroffenen zu unterstützen.
 6.5 Organisationspflichten Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Einrichtung von Maßnahmen und Dokumentationen, die eine Kontrolle und Nachvollziehbarkeit aller mit der Auftragsverarbeitung zusammenhängenden Tätigkeiten und Verarbeitungsprozesse im Sinne einer Auftragskontrolle und der Ordnungsmäßigkeit der Datenverarbeitung ermöglichen. Datenschutzvorfälle und sonstige sicherheitsrelevante Störungen bei der Verarbeitung der Daten des Auftraggebers sind einschließlich ihrer Auswirkungen und der ergriffenen Abhilfemaßnahmen zu dokumentieren und dem Auftraggeber zu melden. Wird die Verarbeitung von Privatwohnungen oder von einem dritten Ort aus durchgeführt, ist der Auftraggeber darüber zu informieren. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, durch geeignete Regelungen und Sicherheitsvorkehrungen die Wahrung der Vertraulichkeit der Daten sowie die Sicherheit und Kontrollierbarkeit der Verarbeitung im gleichen Maße zu gewährleisten, wie dies bei einer Durchführung der Serviceleistung vom Ort des Auftragnehmers aus der Fall ist. Soll davon abgewichen werden, bedarf dies einer gesonderten schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Der Auftragnehmer sichert zu, dass ein Datenschutzbeauftragter bestellt ist und der Datenschutzbeauftragte die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften in geeigneter Weise überwacht.
 7 Durchführung der Fernwartung Werden Auftragsleistungen im Wege der Fernwartung durchgeführt, gelten zusätzlich folgende Vereinbarungen:
 7.1 Der Auftragnehmer führt die Fernwartung ausschließlich im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen und nach Weisungen des Auftraggebers durch. Die Fernwartung erfolgt, soweit möglich, ohne gleichzeitige Speicherung von Daten.
 7.2 Der Auftragnehmer muss personenbezogene Daten, die er bei der Fernwartung erhalten oder gewonnen hat, unverzüglich sicher löschen oder dem Auftraggeber zurückgeben, wenn sie für die Durchführung der Fernwartungsarbeiten nicht mehr erforderlich sind. Etwaige dem Auftragnehmer übergebene Daten oder Datenträger mit personenbezogenen oder sonstigen vertraulichen Daten sind dem Auftragnehmer nach Abschluss der Fernwartungsarbeiten unverzüglich zurückzugeben oder sicher zu vernichten.
 7.3 Notwendige Datenübertragungen zu Zwecken der Fernwartung müssen in hinreichend verschlüsselter Form erfolgen.
 7.4 Der Beginn der Fernwartung ist vom Auftragnehmer anzukündigen, um dem Auftraggeber die Möglichkeit zu geben, die Maßnahmen der Fernwartung zu verfolgen. Die Mitarbeiter des Auftragnehmers verwenden nach dem Stand der Technik hinreichend sichere Identifizierungs- und Einwahlverfahren. Die Fernwartung darf nur über nach dem Stand der Technik sichere Leitungen abgewickelt werden.
 7.5 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nur aufgrund von Störungsmeldungen des Auftraggebers per Fernwartung oder aufgrund sonstiger ausdrücklicher Anforderungen des Auftraggebers mittels Remote-Zugriff auf Software und Daten zuzugreifen und nach Beseitigung der Störung per Fernwartung oder bei Beendigung des Remote-Zugriffs dem Auftraggeber Serviceberichte zu erstellen.
 7.6 Der Auftraggeber ist berechtigt, die Fernwartungsarbeiten von einem Kontrollbildschirm aus zu verfolgen. Soweit der Auftragnehmer daran mitwirken muss, gewährleistet er, dass dies möglich ist. Der Auftraggeber ist ferner berechtigt, die Fernwartungsaktivitäten des Auftragnehmers zu protokollieren, die Protokolle zu überprüfen und eine angemessene Zeit aufzubewahren.
 7.7 Wird die Fernwartung von Privatwohnungen oder von einem dritten Ort aus durchgeführt, verpflichtet sich der Auftragnehmer, durch geeignete Regelungen und Sicherheitsvorkehrungen die Wahrung der Vertraulichkeit der Daten sowie die Sicherheit und Kontrollierbarkeit der Serviceleistung im gleichen Maße zu gewährleisten, wie dies bei einer Durchführung der Serviceleistung von der Wartungszentrale aus der Fall ist. Soll davon abgewichen werden, bedarf dies einer gesonderten schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.  
7.8 Der Auftraggeber hat das Recht, die Fernwartung zu unterbrechen, wenn der Auftragnehmer von den vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen abweicht oder die Fernwartung mit nicht vereinbarten Hard- und Softwarekomponenten durchgeführt wird.
 8 Unterauftragnehmer Die Einschaltung von Unterauftragnehmern ist nur zulässig, wenn der Auftraggeber vor der Vergabe der Auftragsleistung schriftlich zugestimmt hat. Der Auftraggeber kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, insbesondere bei einer Gesetzes- oder Vertragsverletzung, seine Zustimmung zur Unterbeauftragung widerrufen. Die Unterbeauftragung ist dann unverzüglich einzustellen. Der Auftragnehmer hat die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Unterauftragnehmer so zu gestalten, dass sie den Datenschutzbestimmungen dieses Vertrages entsprechen. Er hat die Einhaltung dieser Pflichten regelmäßig zu überprüfen. Die Weiterleitung von Daten an den Unterauftragnehmer ist erst zulässig, wenn ein Vertrag nach diesen Auflagen abgeschlossen worden ist und der Unterauftragnehmer alle Anforderungen dieses Vertrages erfüllt hat. Bei der Unterbeauftragung sind dem Unterauftragnehmer die gleichen vertraglichen Regelungen aufzuerlegen, wie sie für den Auftragnehmer gelten. Dem Auftraggeber sind gegenüber dem Unterauftragnehmer die gleichen Weisungs-, Kontroll- und Überprüfungsrechte entsprechend diesen Regelungen und dem Art. 28 DSGVO einzuräumen, wie sie gegenüber dem Auftragnehmer gelten. Dies umfasst auch das Recht des Auftraggebers, vom Auftragnehmer auf schriftliche Anforderung Auskunft über den wesentlichen Vertragsinhalt und die Umsetzung der datenschutzrelevanten Verpflichtungen im Unterauftragsverhältnis, erforderlichenfalls durch Einsicht in die relevanten Vertragsunterlagen, zu erhalten. Nicht als Unterauftragsverhältnisse im Sinne dieser Regelung sind solche Dienstleistungen zu verstehen, die der Auftragnehmer bei Dritten als Nebenleistung zur Unterstützung bei der Auftragsdurchführung in Anspruch nimmt. Dazu zählen z. B. Telekommunikationsleistungen, rein technische Wartung oder Reinigungskräfte. Der Auftragnehmer ist jedoch verpflichtet, zur Gewährleistung des Schutzes und der Sicherheit der Daten des Auftraggebers auch bei fremdvergebenen Nebenleistungen angemessene und gesetzeskonforme vertragliche Vereinbarungen zu treffen sowie Kontrollmaßnahmen zu ergreifen. Eine Beauftragung von Unterauftragnehmern außerhalb des Gebiets der Bundesrepublik Deutschland oder der Europäischen Union bzw. der Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes ist nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers zulässig und nur soweit ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission gem. Art. 45 Abs. 3 DSGVO vorliegt oder durch andere geeignete Garantien i. S. v. Art. 46 Abs. 2 DSGVO ein angemessenes Datenschutzniveau sichergestellt ist.
 9 Weisungsbefugnisse des Auftraggebers
 9.1 Die Verarbeitung der Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen und nach Weisung des Auftraggebers. Der Auftraggeber behält sich im Rahmen der getroffenen Auftragsbeschreibung ein Weisungsrecht in Form von Einzelanweisungen über Art, Umfang und Verfahren der Datenverarbeitung sowie über Änderungen der Verarbeitung vor. Die Weisungen betreffen insbesondere, aber nicht ausschließlich, die datenschutzkonforme Auftragsabwicklung und sonstige Handlungen zur Sicherstellung einer gesetzmäßigen Auftragsabwicklung. LACON-Allgemeine Bestimmungen über Datenverarbeitung im Auftrag, Juni 2019 Seite 7 von 14 Weisungen werden schriftlich oder in einem geeigneten elektronischen Format erteilt. Mündliche Weisungen sind unverzüglich schriftlich oder in einem elektronischen Format zu bestätigen.
 9.2 Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber unverzüglich, wenn er der Auffassung ist, dass eine Weisung gegen die DSGVO oder gegen andere Datenschutzvorschriften verstößt. Der Auftragnehmer kann die Ausführung der Anweisung bis zu einer Bestätigung durch den Auftraggeber aussetzen. Der Auftraggeber haftet für rechtswidrige Weisungen und stellt den Auftragnehmer insoweit von Schadensersatzansprüchen und sonstigen Forderungen frei.
 9.3 Auf erstes Anfordern benennt der Auftraggeber dem Auftragnehmer weisungsberechtigte Personen des Auftraggebers und teilt danach dem Auftragnehmer Änderungen der weisungsberechtigten Person unaufgefordert unverzüglich mit.
 9.4 Änderungen des Verarbeitungsgegenstandes und Verfahrensänderungen sind gemeinsam abzustimmen und zu dokumentieren.
 10 Kontroll- und Auditrechte des Auftraggebers
 10.1 Der Auftraggeber ist befugt, vor Beginn der Datenverarbeitung und nach seinem Ermessen auch wiederholt nach vorheriger Abstimmung während der üblichen Geschäftszeiten im erforderlichen Umfang die Einhaltung der Vorschriften über den Datenschutz und der vertraglichen Vereinbarungen, insbesondere der vom Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen, zu kontrollieren. Hierzu ist der Auftraggeber befugt, schriftliche Auskünfte und die Vorlage von Nachweisen über die eingerichteten Datenschutzmaßnahmen sowie über die Art und Weise ihrer technischen und organisatorischen Umsetzung zu verlangen, das Grundstück und die Betriebsstätten des Auftragnehmers zu betreten, nach seinem Ermessen Prüfungen und Besichtigungen vorzunehmen und im erforderlichen Umfang in verarbeitungsrelevante Unterlagen, Verarbeitungs- und Ablaufprotokolle, Systeme und gespeicherte Daten und in Regelungen, Richtlinien und Handbücher zur Regelung der beauftragten Datenverarbeitung einzusehen.
 10.2 Dazu gehören auch Nachweise über die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten, die Verpflichtung der Mitarbeiter auf die Wahrung der Vertraulichkeit und technische und organisatorische Konzepte, z. B. Datenschutzhandbuch, einschlägige Verfahrensanweisungen und auch Verträge mit Unterauftragnehmern. Die gleichen Rechte besitzen auch Beauftragte des Auftraggebers, z. B. Gutachter oder Sachverständige, soweit sie besonders zur Verschwiegenheit verpflichtet sind oder strafbewehrten berufsständischen Schweigepflichten unterliegen.
 10.3 Die Prüfung erfolgt nach vorheriger Anmeldung. In besonderen Fällen, insbesondere wenn Verarbeitungsprobleme bestehen, meldepflichtige Vorfälle aufgetreten sind oder aufsichtsrechtliche Maßnahmen anstehen oder eingeleitet worden sind, kann die Prüfung auch ohne vorherige Anmeldung erfolgen.
 10.4 Der Auftraggeber hat das Recht, die Auftragsausführung zu unterbrechen, wenn er den Eindruck gewinnt, dass der Auftrag nicht weisungsgemäß ausgeführt oder unbefugt auf Dateien zugegriffen wird oder Daten unbefugt oder nicht weisungsgemäß übertragen oder verarbeitet oder genutzt werden.
 10.5 Die Rechte des Auftraggebers bestehen während der Laufzeit dieser Vereinbarung und darüber hinaus bis zum Eintritt der Verjährung von Ansprüchen aus diesem LACON-Allgemeine Bestimmungen über Datenverarbeitung im Auftrag, Juni 2019 Seite 8 von 14 Vertrag, mindestens jedoch solange der Auftraggeber personenbezogene Daten aus den beauftragten Verarbeitungen speichert.
​10.6 Die vorstehenden Überprüfungsrechte unterliegen folgenden Regelungen:
10.6.1 Prüfungen dürfen nur zu den üblichen Geschäftszeiten ohne Störung des Betriebsablaufs nach Anmeldung unter Berücksichtigung einer angemessenen Vorlaufzeit durchgeführt werden. Der Auftragnehmer darf die Prüfung von der vorherigen Anmeldung mit angemessener Vorlaufzeit und von der Unterzeichnung einer Verschwiegenheitserklärung hinsichtlich der Daten anderer Kunden und der eingerichteten technischen und organisatorischen Maßnahmen abhängig machen.
10.6.2 Keine der vorstehenden Regelungen gibt dem Auftraggeber oder einem mit der Prüfung beauftragten Dritten das Recht, Materialien, Informationen oder Tätigkeiten in Augenschein zu nehmen, die keinen Bezug zur Verarbeitung der Daten des Auftraggebers haben oder wenn dies zu einem Gesetzesverstoß durch den Auftragnehmer führen würde.
10.6.3 Der Auftraggeber und von diesem mit der Prüfung beauftragte Dritte ist verpflichtet, alle Informationen und Materialien, die ihnen im Rahmen der Prüfung bekannt werden, als vertrauliche Informationen des Auftragnehmers zu behandeln. Der Auftraggeber ist verpflichtet, mit den bei der Prüfung eingesetzten Dritten vor deren Einsatz eine entsprechende Vertraulichkeitsvereinbarung abzuschließen.
10.6.4 Der Auftragnehmer kann der Prüfung durch einen vom Auftraggeber mit der Vornahme der Prüfung beauftragten Mitarbeiter oder Dritten widersprechen, wenn der mit der Prüfung beauftragte Dritte in einem Wettbewerbsverhältnis zum Auftragnehmer steht oder gegen die Person sachlich begründete Einwände bestehen. Das Kontrollrecht des Auftraggebers wird hierdurch nicht berührt.
 11 Pflichten des Auftraggebers
 11.1 Soweit die Verarbeitungstätigkeiten im Auftrag des Auftraggebers erfolgen, obliegt diesem die Führung des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 Abs. 1 DSGVO.
 11.2 Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer unverzüglich und vollständig zu informieren, wenn er in den Auftragsergebnissen Fehler oder Unregelmäßigkeiten bezüglich datenschutzrechtlicher Bestimmungen feststellt.
 11.3 Im Falle einer Inanspruchnahme des Auftragnehmers durch eine betroffene Person hinsichtlich etwaiger Ansprüche nach Art. 82 DSGVO verpflichtet sich der Auftraggeber den Auftragnehmer bei der Abwehr des Anspruches zu unterstützen.
 12 Meldung von Datenschutzverstößen
 12.1 Bei einer Störung der Verarbeitung oder einer Datenschutzverletzung leitet der Auftragnehmer umgehend alle geeigneten und erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Daten und zur Minderung eines eventuellen Schadens für die Betroffenen und für den Auftraggeber ein.
12.2 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, den Auftraggeber unverzüglich über Verstöße gegen Vorschriften zum Schutz der personenbezogenen Daten oder gegen die in dieser Vereinbarung getroffenen Festlegungen zu unterrichten. Dies gilt auch bei schwerwiegenden Störungen des Betriebsablaufs, bei Verdacht auf sonstige Verletzungen von Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten oder andere Unregelmäßigkeiten beim Umgang mit personenbezogenen Daten des Auftraggebers, die Auswirkungen auf die betroffenen Personen oder den Auftraggeber nach sich ziehen oder Schaden verursachen können. Zu den Datenschutzverstößen gehören insbesondere der Verlust der Vertraulichkeit und der Verlust oder die Zerstörung oder Verfälschung von Daten des Auftraggebers oder sonstiger vertraulicher Informationen im Sinne dieses Vertrages.
 12.3 Die Meldung an den Auftraggeber umfasst alle Informationen, die für den Auftraggeber erforderlich sind, um den Vorfall und seine Meldepflicht an die Aufsichtsbehörde und die Informationspflicht der Betroffenen gem. Art. 33 und 34 DSGVO beurteilen und ggf. fristgerecht die Meldung an die Aufsichtsbehörde und ggf. die Information der Betroffenen vornehmen zu können. Die Meldung an den Auftraggeber umfasst insbesondere Angaben zur Art des Vorfalls und der Verletzung des Schutzes von personenbezogenen Daten, eine Beschreibung der wahrscheinlichen Risiken für die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Personen und eine Beschreibung der bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Behebung bzw. Reduzierung eines möglichen Schadens oder sonstiger Risiken für die Betroffenen und den Auftraggeber.
 12.4 Der Auftragnehmer dokumentiert den Vorfall und unterstützt den Auftraggeber bei der Erfüllung seiner Melde- und Informationspflicht gem. Art. 33 und 34 DSGVO.
 13 Haftung Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für Schäden, die der Auftragnehmer, seine Mitarbeiter bzw. die von ihm mit der Vertragsdurchführung Beauftragten bei der Erbringung der vertraglichen Leistung fahrlässig oder schuldhaft verursachen.
 14 Verfahren nach Beendigung des Auftrages
 14.1 Nach Abschluss der Verarbeitung, spätestens nach Beendigung dieses Vertrages, hat der Auftragnehmer sämtliche in seinen Besitz gelangten Unterlagen und erstellten Verarbeitungs- oder Nutzungsergebnisse oder zur Leistungserfüllung hergestellten oder kopierten personenbezogenen oder sonstige vertrauliche Daten, die im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis stehen, dem Auftraggeber auszuhändigen oder in Abstimmung mit dem Auftraggeber datenschutzgerecht zu vernichten oder sicher zu löschen. Test- und Ausschussmaterial ist unverzüglich datenschutzgerecht zu vernichten oder dem Auftraggeber auszuhändigen. Diese Verpflichtung gilt in gleichem Maße auch für eventuell beauftragte Unterauftragnehmer. Unberührt bleiben Daten, deren Löschung aus technischen Gründen nicht möglich ist oder einen unverhältnismäßig hohen Aufwand verursachen würde, sowie Kopien, die zum Nachweis der Ordnungsmäßigkeit der Datenverarbeitung oder zur Erfüllung von Haftungs- und Gewährleistungsansprüchen erforderlich sind.
 14.2 Für diese Daten ist die Verarbeitung gem. Art. 18 DSGVO einzuschränken. Die Daten dürfen durch den Auftragnehmer entsprechend den jeweiligen Aufbewahrungsfristen über das Vertragsende hinaus aufbewahrt werden und sind nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist unverzüglich sicher zu löschen. Der Auftraggeber ist LACON-Allgemeine Bestimmungen über Datenverarbeitung im Auftrag, Juni 2019 Seite 10 von 14 über Art und Umfang dieser gespeicherten Daten zu unterrichten. Der Auftragnehmer kann diese Daten zu seiner Entlastung bei Vertragsende dem Auftraggeber übergeben.
 14.3 Der Auftraggeber kann verlangen, dass der Auftragnehmer die sichere Löschung bzw. die sichere Vernichtung aller in seinem Besitz befindlichen Unterlagen schriftlich bestätigt.
 15 Geheimhaltung
 15.1 Die Parteien versichern, dass sie vertrauliche Informationen der anderen Partei nicht verwenden oder veröffentlichen und stets sorgsam behandeln werden.
15.2 Als vertrauliche Informationen gelten seitens des Auftragnehmers alle Informationen einschließlich Abbildungen, Systemspezifikationen, Zeichnungen, Muster, Kalkulationen und sonstige Unterlagen, sowohl in schriftlicher als auch in jeder anderen Form, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder nach ihrer Art als vertraulich zu bewerten sind.
 15.3 Als vertrauliche Informationen gelten seitens Auftraggebers alle mit einer Software des Auftragnehmers erstellten oder verwalteten Daten. Vor diesem Hintergrund verpflichtet sich der Auftragnehmer über die nach diesen Bestimmungen getroffenen Regelungen hinaus keinerlei Gebrauch von diesen Daten zu machen und auch die mit der Erbringung der vertragsgegenständlichen Leistungen betrauten Personen entsprechend zu verpflichten.
 15.4 Die Parteien werden alle angemessenen vorsorglichen Maßnahmen ergreifen, um ihre Geheimhaltungspflicht zu erfüllen. Die Parteien werden dabei die Sorgfalt walten lassen, die sie auch in eigenen Angelegenheiten ansetzen, mindestens aber die in Bezug auf solche Daten verkehrsübliche und üblicherweise vorauszusetzende Sorgfalt.
15.5 Eine Geheimhaltungspflicht besteht nicht, wenn die betreffenden Informationen/Daten bereits vor ihrer Entgegennahme rechtmäßiges Eigentum der empfangenden Partei gewesen sind, von der empfangenden Partei unabhängig selbst entwickelt wurden, allgemein bekannt sind oder werden oder allgemein zugänglich gemacht werden, es sei denn, dies geschieht durch eine Unterlassung der empfangenden Partei, oder der empfangenden Partei von Dritten mitgeteilt werden, ohne dass hierin gegenüber der offenbarenden Partei eine Geheimhaltungspflicht verletzt wird.
15.6 Die Geheimhaltungspflicht entfällt, wenn vertrauliche Informationen der anderen Partei aufgrund eines Gesetzes, einer Verordnung, einer gerichtlichen Anordnung oder der Anordnung einer anderen Behörde offenbart werden müssen.
 15.7 Die Offenlegung ist sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch hinsichtlich des Adressatenkreises auf das rechtlich zwingende Mindestmaß zu beschränken.
 15.8 Diese Geheimhaltungspflicht gilt sinngemäß für sämtliche Mitarbeiter der Parteien. Die Parteien haben sicherzustellen und fortlaufend zu überwachen, dass alle Personen, die von ihnen mit der Bearbeitung und Erfüllung dieses Vertrages betraut sind, diese Geheimhaltungs- und Sorgfaltspflichten beachten.
16 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
16.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
 16.2 Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung und datenschutzrelevante Streitigkeiten ist Nürnberg.
Anlage 1: Technische und organisatorische Maßnahmen 1 Vertraulichkeit 1.1 Zutrittskontrolle: Kein unbefugter Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen durch Legitimation der Berechtigten durch Schlüsselvergabe, Schlüssel und elektrischen Türöffnern an den Außentüren sowie Schlüsselvergabe und Schlüssel an den Innentüren zu besonders gesicherten Bereichen (z. B. Serverraum); 1.2 Zugangskontrolle: Keine unbefugte Systembenutzung durch Benutzeridentifikation und Authentifizierung durch Verwendung von sicheren Kennwörtern nach aktuellem Stand der Technik festgelegten Mindestanforderungen an die Passwortlänge, Verwendung von Sonderzeichen und Änderungsfristen, automatischer Sperrung, Einrichtung eines Benutzerstammsatzes für jeden Benutzer, Verschlüsselung von Datenträgern; 1.3 Zugriffskontrolle: Kein unbefugtes Lesen, Kopieren, Verändern oder Entfernen innerhalb des Systems durch bedarfsorientierte Ausgestaltung des Berechtigungskonzepts und der Zugriffsrechte sowie deren Überwachung und Protokollierung durch differenzierte Berechtigungen, Protokollierung und Auswertung von Zugriffen; 1.4 Trennungskontrolle: Getrennte Verarbeitung von Daten, die zu unterschiedlichen Zwecken erhoben wurden durch interne Mandantenfähigkeit, Zweckbindung, Funktionstrennung nach Produktions- und Testbetrieb; 1.5 Pseudonymisierung: Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, wobei diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und entsprechenden technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen. 2 Integrität 2.1 Weitergabekontrolle: Maßnahmen bei Transport, Übertragung und Übermittlung oder Speicherung auf Datenträger (manuell oder elektronisch), um unbefugtes Lesen, Kopieren, Verändern oder Entfernen bei elektronischer Übertragung oder Transport zu verhindern durch Verschlüsselung, Virtual Private Networks (VPN), elektronische Signatur, Protokollierung, Transportsicherung; 2.2 Eingabekontrolle: Maßnahmen zur nachträglichen Überprüfung, ob und von wem Daten eingegeben, verändert oder entfernt (gelöscht) worden sind, durch Protokollierungs- und Protokollauswertungssysteme. 3 Verfügbarkeit 3.1 Verfügbarkeitskontrolle: Schutz gegen zufällige oder mutwillige Zerstörung bzw. Verlust durch Backup-Verfahren, Spiegeln von Festplatten, z.B. RAID-Verfahren, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), getrennte Aufbewahrung, Virenschutz / Firewall, Notfallplan; LACON-Allgemeine Bestimmungen über Datenverarbeitung im Auftrag, Juni 2019 Seite 13 von 14 3.2 Rasche Wiederherstellbarkeit: Regelmäßige Prüfung, ob die erstellen Datensicherungen (Backups) zur Wiederherstellung verlorener Daten genutzt werden können. 4 Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung 4.1 Datenschutz-Management inkl. Durchführung regelmäßiger Penetrationstests zur Prüfung der Sicherheit der Systeme gemäß dem jeweils aktuellen Stand der Technik; 4.2 Datenschutzfreundliche Voreinstellungen 5 Auftragskontrolle Keine Auftragsverarbeitung im Sinne von Art. 28 DSGVO ohne entsprechende Weisung des Auftraggebers durch eindeutige Vertragsgestaltung, formalisierte Auftragserteilung (Auftragsformular), Kriterien zur Auswahl des Auftragnehmers, Kontrolle der Vertragsausführung. LACON-Allgemeine Bestimmungen über Datenverarbeitung im Auftrag, Juni 2019 Seite 14 von 14 Anlage 2: Datenschutzbeauftragter 6 Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten des Auftragnehmers Rechtsanwalt Dr. Markus Lintner Äußere-Sulzbacher Straße 155a, 90491 Nürnberg Tel.: 0911 4775 213 0 Fax: 0911 4775 213 39 E-Mail: info@lintner-rechtsanwaelte.de

Datenschutzerklärung
1 Einleitung
 Mit diesen Hinweisen informieren wir Besucher und Nutzer der Internetseite über Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten beim Besuch der Internetseite oder der Nutzung der darauf bereitgestellten Dienste. Wir informieren ferner über die Rechte, die Betroffenen aufgrund der Datenverarbeitung zustehen. Der Besuch der Internetseiten ist möglich, ohne dass personenbezogene Daten erhoben werden. Für die Nutzung einiger Dienste, die auf der Internetseite angeboten werden, kann es aber erforderlich sein, personenbezogene Daten zu verarbeiten. Die Verarbeitung erfolgt dabei entweder auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnisnorm, oder, für den Fall, dass eine gesetzliche Erlaubnisnorm nicht existiert, auf Grundlage einer Einwilligung, die vom Betroffenen zuvor eingeholt worden ist.
 2 Begriffsbestimmungen
 Die vorliegenden Hinweise und Erklärungen basieren auf den Begrifflichkeiten der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO):
2.1 Personenbezogene Daten
 Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.
 2.2 Verarbeitung
 Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.
 2.3 Einschränkung der Verarbeitung
 Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.
 2.4 Profiling
 Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.
2.5 Pseudonymisierung
 Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.
 2.6 Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher
Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.
 2.7 Auftragsverarbeiter
 Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.
 2.8 Empfänger
 Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.
 2.9 Dritter
 Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer des Besuchers der Internetseite, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.
 2.10 Einwilligung
 Einwilligung ist jede freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betreffende Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten einverstanden ist.
 3 Für den Datenschutz Verantwortlicher
 Für den Datenschutz verantwortlich ist die nachfolgende Stelle: LACON GmbH, Moltkestraße 4, 77654 Offenburg, lacon@lacon-institut.org Datenschutzbeauftragter: Markus Lintner, Lintner Rechtsanwälte, Äußere-Sulzbacher Straße 155a, 90491 Nürnberg, info@lintner-rechtsanwaelte.de
4 Cookies
 Auf der Internetseite kommen sog. Cookies zum Einsatz. Cookies sind Textdateien, die auf dem Computersystem gespeichert werden, Viele Cookies enthalten eine eindeutige Kennung, die aus einer Zeichenfolge besteht, anhand derer Nutzer vom System wiedererkannt werden können. Dies dient dazu, um das Internetangebot individuell und benutzerfreundlich auf den jeweiligen Besucher anzupassen. Es gibt dabei unterschiedliche Arten von Cookies. Die meisten Cookies werden nach Ende der Browser-Sitzung wieder von der Festplatte gelöscht (sog. Sitzungs-Cookies). Andere Cookies verbleiben auf dem Rechner und ermöglichen es, den Rechner beim nächsten Besuch wieder zu erkennen (sog. dauerhafte Cookies). Diese Cookies dienen zum Beispiel der Begrüßung mit dem individuellen Benutzernamen und erübrigen zum Beispiel die erneute Eingabe von Benutzernamen und Passwörtern oder das Ausfüllen von Formularen Ist der Einsatz von Cookies nicht gewünscht, kann der Besucher den Einsatz von Cookies dadurch verhindern, dass er in den Einstellungen seines Browsers die Setzung und Speicherung von Cookies unterbindet. In den Einstellungen können auch bereits vorhandene Cookies jederzeit gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich. Für den Fall, dass der Besucher der Internetseite in den Einstellungen die Setzung von Cookies unterbunden hat, sind unter Umständen nicht alle Funktionen der Internetseite vollumfänglich nutzbar. Cookies von Drittanbietern kommen grundsätzlich nicht zum Einsatz.
 5 Erfassung von Daten und Informationen
 Beim Aufruf der Internetseite werden allgemeine Daten und Informationen erhoben, die in Logfiles auf dem Server abgelegt werden. Dabei werden Daten zum verwendeten Browsertyp und der Version des Browsers, zum Betriebssystem, mit dem auf die Internetseite zugegriffen wird, zur Internetseite, von der der Besucher auf die Internetseite gelangt, zu den Unterseiten, die der Besucher aufruft, zum Datum und die Uhrzeit des Zugriffs, zur IP-Adresse, zum Internet-Service-Provider und sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf das IT-System dienen, erhoben. In keinem Fall werden Rückschlüsse auf die Person des Besuchers gezogen. Die Informationen werden vielmehr benötigt, damit die Inhalte der Internetseite korrekt angezeigt werden können. Die Erhebung der Daten erfolgt auch dazu, um im Falle eines Cyberangriffes diejenigen Informationen verfügbar zu haben, die zur Strafverfolgung durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden benötigt werden. In jedem Falle werden die Daten anonym erhobenen und getrennt von anderen personenbezogenen Daten gespeichert, die womöglich an anderer Stelle unter Beachtung der gesetzlichen Datenschutzvorgaben erhoben werden.
6 Kontakt über die Internetseite
 Die Internetseite enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Informationen, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme oder die unmittelbare Kommunikation mit dem Betreiber der Internetseite ermöglichen. Im Falle einer Kontaktaufnahme z. B. mittels E-Mail oder über ein Kontaktformular, werden die übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. In jedem Fall werden die Daten nur für den sich aus der Kontaktaufnahme ergebenden Zweck verarbeitet und grundsätzlich nicht an Dritte weitergegen, es sei denn, dass die Weitergabe für die Bearbeitung der Kontaktaufnahme erforderlich ist.
 7 Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten
 Personenbezogene Daten werden nur für den Zeitraum gespeichert, solange dies für den jeweiligen Zweck der Verarbeitung oder aufgrund von gesetzlichen Vorgaben erforderlich ist. Nach Zweckerreichung oder Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gelöscht. Soweit der jeweils vorgesehene Zweck der Verarbeitung erreicht ist, die Daten aufgrund von gesetzlichen Vorgaben aber noch nicht gelöscht werden dürfen, werden die Daten gesperrt.
 8 Rechtsgrundlage der Verarbeitung
8.1 Die Datenverarbeitung basiert auf Art. 6 Abs. 1 DS-GVO. Danach ist die Datenverarbeitung zulässig, wenn diese:  mit Einwilligung des Betroffenen erfolgt;  für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist;  zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist;  erforderlich ist, um lebenswichtige Interessen des Besuchers der Internetseite oder einer anderen natürlichen Person zu schützen;  zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten des Besuchers der Internetseite, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich um ein Kind handelt.
 8.2 Soweit die Datenverarbeitung danach nicht auf eine sonstige Rechtsgrundlage gestützt werden kann, erfolgt die Datenverarbeitung grundsätzlich nur mit Einwilligung des Betroffenen, die von diesem vor dem Beginn der Verarbeitung eingeholt und dokumentiert wird.
 8.3 Soweit die Datenverarbeitung auf ein berechtigtes Interesse gestützt wird, bedarf es vor Beginn der Verarbeitung zusätzlich einer Abwägung mit den Interessen des Betroffenen, die eine Datenverarbeitung trotzdem ausschließen können, auch wenn die Datenverarbeitung für unternehmerische Zwecke zweckmäßig erscheint. Zweckmäßigkeit reicht in diesem Fall regelmäßig noch nicht aus. Erforderlich ist vielmehr, dass erhebliche Interessen des Unternehmens, seiner Mitarbeiter oder Anteilseigner bzw. Inhaber von der Datenverarbeitung unmittelbar betroffen sind.
9 Recht auf Auskunft und Berichtigung
 Personen, deren Daten verarbeitet werden, haben einen gesetzlichen Anspruch auf Auskunft, Berichtigung und Löschung ihrer Daten. Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet. Im Falle des Auskunftsverlangens ist über folgende Inhalte Auskunft zu erteilen:  Verarbeitungszwecke;  Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;  Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;  falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;  Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;  Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;  wenn die personenbezogenen Daten nicht beim Betroffenen erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;  Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person; Übermittlung von Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation sowie über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung. Im Falle des Berichtigungsverlangens sind unrichtige Daten zu berichtigen oder zu vervollständigen.
 10 Recht auf Löschung
 Im Falle des Löschungsverlangens sind die betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich zu löschen,  wenn die personenbezogenen Daten für Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, für die sie nicht mehr benötigt werden;  die Daten ausschließlich aufgrund einer Einwilligung des Betroffenen erhoben wurden, die der Betroffene widerrufen hat;  der Betroffene gemäß Art. 21 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegt und im Falle des Widerrufs nach Art. 21 Abs. 1 DS-GVO keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung existieren;  die personenbezogenen Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden;  die Löschung gesetzlich vorgeschrieben ist. Für den Fall, dass die zu löschenden Daten öffentlich gemacht wurden, werden gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen ergriffen, um Dritte, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, über das Löschungsverlangen in Kenntnis zu setzen.
 11 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Der Betroffene hat einen gesetzlichen Anspruch, die Einschränkung der Verarbeitung seiner Daten zu verlangen, wenn er die Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestreitet oder nach Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch eingelegt hat. Die Verarbeitung ist für diesen Fall für eine Dauer einzuschränken, die erforderlich ist, um die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen oder festzustellen, ob Gründe für die Datenverarbeitung existieren, die das Interesse des Betroffenen überwiegen. Ist die Verarbeitung danach unrechtmäßig und lehnt der Betroffene die Löschung seiner Daten aber ab, kann er stattdessen auch die Einschränkung der Verarbeitung seiner Daten verlangen. Die Verarbeitung der Daten ist auch dann einzuschränken, wenn diese für den Zweck, für den die Daten erhoben wurden, nicht mehr benötigt werden, die Daten aber zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen noch vorgehalten werden müssen. Die vorstehenden Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet. 12 Recht auf Datenübertragbarkeit Personen, deren Daten verarbeitet werden, haben einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass die Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format übergeben werden oder einem Dritten ohne Behinderung übermittelt werden, wenn die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde. Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet. 13 Recht auf Widerspruch Betroffene haben einen gesetzlichen Anspruch, der Datenverarbeitung jederzeit zu widersprechen. Im Falle des Widerspruchs findet eine Verarbeitung der Daten nicht mehr statt, es sei denn, dass nachweislich zwingende schutzwürdige Gründe für die Fortsetzung der Datenverarbeitung bestehen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten des Besuchers der Internetseite überwiegen, oder die Verarbeitung der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dient. Im Falle des Widerspruchs gegen die Verarbeitung für Werbezwecke hat der Widerspruch grundsätzlich Vorrang. Die Daten werden dann für Werbezwecke nicht mehr verwendet. Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet.
14 Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling
Betroffene haben einen gesetzlichen Anspruch, dass eine sie betreffende Entscheidung, die rechtliche Wirkung entfaltet, nicht ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung getroffen wird, oder in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht für Entscheidungen, die für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags mit dem Betroffenen erforderlich ist, oder dies aufgrund von Rechtsvorschriften zulässig ist und angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Besuchers der Internetseite enthalten sind oder dies mit ausdrücklicher Einwilligung des Besuchers der Internetseite erfolgt. Ist die Entscheidung für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags erforderlich oder erfolgt die automatisierte Entscheidung mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen, werden angemessene Maßnahmen ergriffen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Besuchers der Internetseite zu wahren, wie z. B. Maßnahmen, nach denen der Betroffene auf das Verfahren einwirken und eingreifen und seinen Standpunkt darlegen kann. Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an unseren Datenschutzbeauftragten oder einen anderen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet. Eine automatisierte Entscheidung im Einzelfall und Profiling findet vorliegend ungeachtet dessen nicht statt.
 15 Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung
 Betroffene können eine erteilte Einwilligung in die Datenverarbeitung jederzeit widerrufen. Die Rechte können jederzeit in Anspruch genommen werden, indem der Betroffene ein entsprechendes Ersuchen an den Verantwortlichen für den Datenschutz oder die Geschäftsleitung richtet.
 16 Einsatz von Analyse-Tools und sonstigen Diensten
 Auf der Internetseite können Komponenten unterschiedlicher Drittunternehmen zum Einsatz kommen, mit denen Informationen zu den Besuchern der Internetseiten und deren SurfVerhalten zum Teil in Echtzeit erfasst und analysiert werden kann. Dabei werden Interaktionen statistisch erfasst und aufbereitet, um einen Überblick über die Onlineaktivitäten der Besucher und Nutzer der Internetseite zu erhalten. Der Einsatz dieser Komponenten dient zum einen dem Zweck, das Marketing für das Internetangebot auf die Besucher und Nutzer abzustimmen und damit die Werbewirksamkeit der Internetseiten zu erhöhen. Zum anderen dient dies dazu, Fehler technischer oder anderer Art festzustellen und beheben zu können. Bei den Komponenten handelt es sich um Software-Komponenten von Drittunternehmen. Soweit solche Komponenten zum Einsatz kommen, wird die Art, der Inhalt und Umfang sowie der Zweck der Datenverarbeitung nachfolgend erläutert sowie darauf hingewiesen. Die Komponenten setzten verschiedene Arten von Cookies ein. Diese werden nachfolgen ebenfalls erläutert. Wie oben bereits unter Ziffer 4 dargestellt, kann in den Einstellungen im Internetbrowser verhindert werden, dass Cookies gesetzt werden. Hierdurch wird verhindert, dass durch die eingesetzten Komponenten personenbezogene Daten erhoben werden. Zusätzlich stellen Anbieterunternehmen häuft eine Möglichkeit zur Verfügung, der Erhebung von Daten durch deren Komponenten zentral zu widersprechen. Soweit hierzu die Möglichkeit besteht, wird dies nachfolgend ebenfalls erläutert.
 16.1 Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion) Betreibergesellschaft der Google-Analytics-Komponente ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA. Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ und unter http://www.google.com/analytics/terms/de.html abgerufen werden. Google Analytics wird unter diesem Link https://www.google.com/intl/de_de/analytics/ genauer erläutert. Google Analytics ist ein Web-Analyse-Dienst. Web-Analyse ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten über das Verhalten von Besuchern von Internetseiten. Ein WebAnalyse-Dienst erfasst unter anderem Daten darüber, von welcher Internetseite eine betroffene Person auf eine Internetseite gekommen ist (sogenannte Referrer), auf welche Unterseiten der Internetseite zugegriffen oder wie oft und für welche Verweildauer eine Unterseite betrachtet wurde. Eine Web-Analyse wird überwiegend zur Optimierung einer Internetseite und zur Kosten-Nutzen-Analyse von Internetwerbung eingesetzt. Die IP-Adresse des Internetanschlusses des Besuchers der Internetseite wird von Google gekürzt und anonymisiert, wenn der Zugriff auf die Internetseiten aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfolgt. Der Zweck der Google-Analytics-Komponente ist die Analyse der Besucherströme auf unserer Internetseite. Google nutzt die gewonnenen Daten und Informationen unter anderem dazu, die Nutzung unserer Internetseite auszuwerten, um für uns Online-Reports, welche die Aktivitäten auf unseren Internetseiten aufzeigen, zusammenzustellen, und um weitere mit der Nutzung unserer Internetseite in Verbindung stehende Dienstleistungen zu erbringen. Google Analytics setzt ein Cookie auf dem System des Besuchers der Internetseite, um eine Analyse der Benutzung der Internetseite zu ermöglichen. Beim Aufruf der Internetseite werden Daten zum Zwecke der Online-Analyse an Google zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IPAdresse des Besuchers der Internetseite, die Google unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen. Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit der Besuche unserer Internetseite durch die betroffene Person, gespeichert. Bei jedem Besuch der Internetseiten werden diese personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse des von des Besuchers der Internetseite genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter. Neben den bereits beschriebenen Möglichkeiten, die Setzung von Cookies zu verhindern, hat der Besucher der Internetseite auch die Möglichkeit, einer Erfassung der durch Google Analytics erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten sowie der Verarbeitung dieser Daten durch Google zu widersprechen und eine solche zu verhindern. Hierzu muss die betroffene Person ein Browser-Add-On unter dem Link https://tools.google.com/dlpage/gaoptout herunterladen und installieren. Dieses Browser-AddOn teilt Google Analytics über JavaScript mit, dass keine Daten und Informationen zu den Besuchen von Internetseiten an Google Analytics übermittelt werden dürfen. Die Installation des Browser-Add-Ons wird von Google als Widerspruch gewertet.
 16.2 Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von YouTube Betreibergesellschaft von YouTube ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA. Die YouTube, LLC ist einer Tochtergesellschaft der Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA. Die von YouTube veröffentlichten Datenschutzbestimmungen, die unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abrufbar sind, geben Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch YouTube und Google. YouTube ist ein Internet-Videoportal, über das registrierte Nutzer Videoclips veröffentlichen können. Bei Besuch der Internetseite, auf der das YouTube-Plug-In enthalten ist, lädt der Browser eine Darstellung der Twitter-Komponente herunter. YouTube erhält auf diese Weise Kenntnis darüber, welche Seiten besucht werden. Betätigt der Nutzer einen der integrierten Buttons, werden die übertragenen Daten und Informationen dem persönlichen YouTube-Benutzerkonto des Besuchers der Internetseite zugeordnet und von YouTube gespeichert und verarbeitet. LinkedIn erhält darüber hinaus auch immer dann die Information über den Besuch der Internetseite, wenn der Besucher der Internetseite gleichzeitig bei LinkedIn eingeloggt ist. Dies gilt unabhängig davon, ob der Button anklickt wird. Um dies zu verhindern, muss sich der Nutzer in dieser Zeit aus dem Account ausloggen. 16.3 Nutzung von Google Web Fonts Betreibergesellschaft der Dienste von Google Web Fonts ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA. Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abgerufen werden. Google Web Fonts ist ein Dienst, über den Schriftarten auf einer Internetseite eingebunden werden. Bei Besuch der Internetseite, auf der Google Web Fonts eingebunden ist, lädt der Browser die Schriftart herunter. Google Web Fonts erhält auf diese Weise Kenntnis darüber, welche Seiten besucht werden.
 16.4 Nutzung von Google Maps Betreibergesellschaft der Dienste von Google Maps ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA. Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abgerufen werden. Google Maps ist ein Kartendienst, über den interaktive geografische Karten auf einer Internetseite eingebunden werden und verschiedene Funktionen, wie z. B. die Standortbestimmung, Anfahrtsbeschreibung etc. zur Verfügung gestellt werden. Bei Besuch der Internetseite, auf der Google Maps eingebunden ist, lädt der Browser das Kartenmaterial von einer externen Quelle herunter. Google Maps erhält auf diese Weise Kenntnis darüber, welche Seiten besucht werden.

Datenschutzinformation für Bewerber
 Der Schutz Ihrer Privatsphäre ist uns wichtig. Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes 2017 (BDSG (neu)). Nachfolgend teilen wir Ihnen die nach Art. 13 und 14 DSGVO vorgeschriebenen Informationen bei der Erhebung von personenbezogenen Daten mit:
 1. Verantwortliche Stelle
 LACON GmbH, Moltkestraße 4, 77654 Offenburg Datenschutzbeauftragter: Markus Lintner, Lintner Rechtsanwälte Äußere-Sulzbacher Straße 155a 90491 Nürnberg
 2. Zweck, Herkunft und Umfang der Datenverarbeitung
Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens und nur, soweit dies erforderlich ist. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 88 DSGVO in Verbindung mit § 26 BDSG. Die Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten (z.B. Gesundheitsdaten) erfolgt auf Grundlage von Art. 9 DSGVO ausschließlich, wenn sie für einen oder mehrere festgelegte Zwecke ausdrücklich eingewilligt haben oder sofern dies für die Ausübung von Rechten oder die Erfüllung von Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und des Sozialschutzes erforderlich ist. Im Rahmen der Bewerbungsverfahren werden folgende Datenkategorien verarbeitet: Name, Anschrift, Kontaktdaten, Geburtsdatum, Ausbildung, berufliche Erfahrung, Ergebnisse des Personalauswahlverfahrens und vergleichbare Daten. Die personenbezogenen Daten, die im Rahmen des Bewerbungsverfahrens verarbeitet werden, werden grundsätzlich nur bei Ihnen selbst erhoben. Die personenbezogenen Daten werden grundsätzlich nur für die Dauer des Bewerbungsverfahrens sowie für weitere sechs Monate gespeichert. Für den Fall, dass aufgrund der Bewerbung ein Beschäftigungsverhältnis zustande kommt, werden die Bewerbungsdaten anschließend zum Zwecke der Begründung, Durchführung und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses gespeichert und verarbeitet. Über diese Zweckänderung werden Sie in diesem Falle gesondert informiert. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden die Daten ausschließlich intern an die zuständigen Stellen weitergegeben. Dies sind die Personalabteilung und die Geschäftsleitung. Eine Übermittlung der Daten an Stellen außerhalb der Europäischen Union findet nicht statt.
3. Rechte der betroffenen Person
 a) Recht auf Bestätigung Jede betroffene Person hat das Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an uns wenden.
 b) Recht auf Auskunft Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten, insbesondere in Bezug auf folgende Informationen:  die Verarbeitungszwecke  die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden  die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen  falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer  das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung  das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde  wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten  das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DSGVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten. Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an uns wenden.
 c) Recht auf Berichtigung Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen. Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an uns wenden.
d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden) Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:  Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.  Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.  Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.  Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.  Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.  Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei uns gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an uns wenden. Wir werden dem Löschverlangen dann unverzüglich nachgekommen. Wurden die personenbezogenen Daten von uns öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DSGVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so treffen wir unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Wir werden das Notwendige veranlassen.
 e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist: Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen. Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten. Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen. Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei uns gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an uns wenden.
 f) Recht auf Datenübertragbarkeit Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DSGVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde. Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DSGVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden. Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an uns wenden.
 g) Recht auf Widerspruch Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt an uns wenden.
 h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt. Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört. Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an uns wenden. i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen. Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an uns wenden.


Verarbeitung (personenbezogener) Daten durch den Betreiber der Recruiting-Seite

Allgemeines

Diese Recruiting-Seite wird von der Personio SE & Co. KG betrieben, einem Unternehmen mit Sitz in Deutschland, welches eine Personalverwaltungs- und Bewerbungsmanagement-Software anbietet (https://www.personio.com/legal-notice/). Data). Die im Rahmen Ihrer Bewerbung übermittelten Daten werden per TLS-Verschlüsselung übertragen und in einer Datenbank gespeichert. Für diese Daten ist allein das Unternehmen verantwortlich im Sinne von Art. 24 DSGVO, das dieses Online-Bewerbungsverfahren durchführt. Personio ist lediglich Betreiber der Software und dieser Recruiting-Seite und in dem Zusammenhang Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Die Grundlage für die Verarbeitung durch Personio ist hierbei ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung zwischen der verantwortlichen Stelle und Personio. Zudem verarbeitet die Personio SE & Co. KG zur Erbringung ihrer Dienstleistungen, insbesondere für den Betrieb dieser Recruiting-Seite, weitere Daten, die zum Teil auch personenbezogene Daten sein können. Darauf wird im Folgenden näher eingegangen.

Verantwortliche Stelle

Verantwortliche Stelle im Sinne des Datenschutzrechts ist:
Personio SE & Co. KG
Seidlstraße 3
80335 München
Tel.: +49 (89) 1250 1004
Eintragung im Handelsregister
Registernummer: HRA 115934
Registergericht: Amtsgericht München
Datenschutzbeauftragter: privacy@personio.com

Zugriffsprotokolle („Server-Logs“)

Mit jedem Zugriff auf diese Recruiting-Seite werden automatisch allgemeine Protokolldaten, sogenannte Server-Logs, erfasst. Diese Daten sind in der Regel Pseudonyme und erlauben daher keine Rückschlüsse auf eine natürliche Person. Ohne diese Daten wäre es technisch teilweise nicht möglich, die Inhalte der Software auszuliefern und darzustellen. Zudem ist die Verarbeitung dieser Daten aus Sicherheitsaspekten, insbesondere zur Zugriffs-, Eingabe-, Weitergabe- und Speicherkontrolle, zwingend notwendig. Darüber hinaus können die anonymen Informationen für statistische Zwecke sowie für die Optimierung des Angebots und der Technik verwendet werden. Zudem können die Log-Files bei Verdacht auf eine rechtswidrige Nutzung der Software nachträglich kontrolliert und ausgewertet werden. Die Rechtsgrundlage hierfür findet sich in § 25 Absatz 2 Satz 2 TDDDG. Erfasst werden allgemein Daten wie der Domainname der Webseite, der Webbrowser und die Webbrowser-Version, das Betriebssystem, die IP-Adresse sowie der Zeitstempel des Zugriffs auf die Software. Der Umfang dieser Protokollierung geht nicht über den gängigen Umfang jeder anderen Webseite im Internet hinaus. Die Speicherdauer dieser Zugriffsprotokolle beträgt bis zu 7 Tage. Ein Widerspruchsrecht besteht nicht.

Fehlerprotokolle („Error-Logs“)

Zum Zwecke der Fehleridentifizierung und -behebung werden sogenannte Fehlerprotokolle („Error-Logs“) angefertigt. Dies ist zwingend erforderlich, um auf mögliche Probleme bei der Darstellung und Umsetzung von Inhalten möglichst zeitnah reagieren zu können (berechtigtes Interesse). Diese Daten sind in der Regel Pseudonyme und erlauben daher keine Rückschlüsse auf eine natürliche Person. Die Rechtsgrundlage hierfür findet sich in § 25 Absatz 2 Satz 2 TDDDG. Bei Auftreten einer Fehlermeldung werden allgemeine Daten wie der Domainname der Webseite, der Webbrowser und die Webbrowser-Version, das Betriebssystem, die IP-Adresse sowie der Zeitstempel bei Auftreten der entsprechenden Fehlermeldung/-spezifikation erfasst. Die Speicherdauer dieser Fehlerprotokolle beträgt bis zu 7 Tage. Ein Widerspruchsrecht besteht nicht.

Einsatz von Cookies

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